Sommer, Sonne, Stiche

Mückenstiche sind ein lästiger Begleiter des Sommers. Was tun?

Vorbeugen ist besser als … stechen lassen

Genau wie beim Zahnarzt gilt hier: Lieber vorbeugen und gar nicht erst stechen lassen, dann muss man nicht mit Chemie und Elektronik für Linderung sorgen. Vor allem für Kinder ist es natürlich immer besser, gar nicht erst gestochen zu werden. Was aber kann man tun, um die lästigen Biester fernzuhalten?

Der beste Schutz ist ein mechanischer – zumindest dort, wo dies möglich ist. Mechanischer Schutz heißt: Fliegengitter vor dem Fenster, Moskitonetz über der Schlafstatt und geeignete Kleidung als Schutz vor Stichen.

Fliegengitter

Ob selber im Baumarkt besorgt, zugeschnitten und montiert, oder vom Profi montiert – das Fliegengitter ist sicher der beste Schutz, um bei sommerlichen Temperaturen nachts trotz drohender Mückeninvasion das Fenster geöffnet lassen zu können. So braucht es keinerlei Repellent oder andere Hilfsmittel und man kann in Ruhe schlafen.

Moskitonetz

Für Camping, Gartenliege oder andere Gelegenheiten, bei denen man sich nicht im geschlossenen, leicht zu schützenden, Raum befindet, bietet sich das Moskitonetz an, das einfach über der Hängematte oder sonstiger Liegestelle aufgespannt werden kann und ebenso zuverlässig die blutsaugenden Biester abzuhalten vermag. Moskitonetze gibt es schon für kleines Geld – eine Anschaffung, die sich in jedem Fall lohnt.

Repellent

Mittel zum Auftragen auf die Haut (lat. repellere = abwehren, vertreiben) haben sich sehr bewährt, um bei sportlicher Aktivität oder Bewegung im Freien zumindest ein bisschen gegen die Plagegeister geschützt zu sein. Allerdings: Man muss sich im Klaren darüber sein, dass es sich bei den Mitteln um chemische Zusammensetzungen handelt, die (gerade bei Kindern) leicht auch zu Hautirritationen führen können. Ein vorsichtiger Umgang mit diesen Mitteln ist also in jedem Fall angebracht – trotzdem gilt: Abwägen, was mehr Schmerzen verursacht.

Stichheiler

Sehr in Mode gekommen – und durchaus auch hilfreich – sind die sogenannten Stichheiler. Elektronische Geräte, an deren Spitze ein Metall-Element sitzt, das über eine gewisse Temperatur hinaus erhitzt wird. Hält man diese heiße Spitze auf die Stichstelle, dann wird das von der Mücke inizierte Eiweiß denaturiert und das Jucken hört auf. Klingt futuristisch, funktioniert aber. Großer Nachteil dieses Hilfsmittels: Die Temperatur ist wirklich kurzzeitig recht schmerzhaft – für Kinder also nicht unbedingt geeignet, weil die mehr Angst vor dem heißen Stift haben werden, als vor dem Jucken der Stichstelle.

Kampfer & Co.

Einfacher in der Anwendung (aber auch wieder eine Frage der Verträglichkeit) sind Mittel, die kühlende und beruhigende Stoffe, wie zum Beispiel Kampfer enthalten und das Jucken der Stichstelle zumindest deutlich lindern können.

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